Die Geschichte des Kickboxens und der WAKO

 

Im Jahr 1974 wurden in Long Beach, USA, die ersten Profi-Weltmeisterschaften im Vollkontakt ausgetragen. Veranstalter Mike Anderson, seinerzeit Initiator des Profverbandes

PKA und später Präsident des Amateurverbandes WAKO war der begründer des Kickboxens,

daß damals noch als Sport- bzw. Kontakt-Karate bezeichnet wurde.

Möglich war diese neue Variante des Karate durch eine Erfindung des in Washington lebenden Koreaners Jhoon Rhee. Er entwickelte auf Anraten seines Freundes Bruce Lee eine spezielle Schutzausrüstung für Hände und Füße, das Safe-T-Equipment.

 

Der Berliner Sportschulenbesitzer Georg F. Brückner richtete als erster Deutscher in der Berliner Deutschlandhalle die ersten Veranstaltungen in dieser neuen Disziplin aus.

1977 gründete er zusammen mit anderen Anhängern dieses neuen Systems die World-All-Style

Karate Association, WAKO. Bereits in kurzer Zeit entwickelte sich ein Verband, der weltweit Wettkämpfe verantaltete, so daß Brückner schon 1978 die erste Weltmeisterschaft in seiner Heimatstadt organisierte,

1979 folgte die zweite in den USA. Ab 1981 kam man von der Turnierform für internationale Meisterschaften

ab und begann eine Organisation nach Profivorbild mit Titelverteidigern und Herausforderern. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch schon nach kurzem, so daß man bereits 1982 wieder auf alte, erprobte Pfade zurückkehrte und fortan Europa- und Weltmeisterschaften in zweijährigem Wechsel austrug

 

1985 spaltete sich der Weltverband nach massiven Meinungsverschiedenheiten in zwei Gruppen. So war es möglich, daß plötzlich zwei WAKO-Verbände existierten und jeder für sich Welt- und Europameisterschaften austrug. Der erste WAKO-Verband unter dem Namen „World-All-Style Kickboxing-Organization“, der zweite Verband erhielt die Bezeichnung „World Amateur Kickboxing Organization“.

Mit diesem Zustand denkbar unzufrieden einigte man sich 1987 wieder und schloß sich zum

größten Weltverband der Kickboxszene zusammen. Im selben Jahr wurde der Name WAKO in „World Association of Kickboxing Organizations“ benannt.

 

Mitte der 90er-Jahren wurde die WAKO um einen zusätzlichen Zweig, die WAKO-Pro erweitert, wo nach Profivorbild eine Organisation aufgebaut wurde, in der der Titelträger diesen gegen seinen Herausforderer verteidigen muß.

 

 Dieser moderne Kampfsport wird in verschiedenen Disziplinen betrieben; die bedeutendsten sind u.a.:

 

1. Semikontakt (Pointfighting):

Das ist der Wettkampf mit Punktewertungen, die sofort angezeigt und gewertet werden. Es entspricht vom sportlichen Gesichtspunkt dem Fechten

 

2. Leichtkontakt:

Das ist der Wettkampf, in dem über die vorgegebene Zeitdistanz mit leichten Kontakten durchgekämpft wird.

 

3. Vollkontakt:

Dies ist der Wettkampf mit vollem Einsatz der erlaubten Techniken.

 

Als besondere Kriterien gegenüber traditionellen Systemen ist die Schutzausrüstung zu werten. Wettkämpfe mit Kontakt erfordern Sicherheitsmaßnahmen. Aus diesem Grunde wurde im Semi-, Leicht- und Vollkontakt die Schutzausrüstung wie z.B. Fuß-, Hand-, Schienbein-, Zahn-, Brust- und Unterleibsschutz sowie der Kopfschutz zur Pflicht gemacht.

News:

Lt. Aussage der Gemeinde Spiegelau wird die Renovierung der Mehrzweckhalle zum 23.09.2019 abgeschlossen sein!                                  Somit werden wir am 24. September um 18:30 Uhr wieder mit dem Training starten!!!!!